2007 – Zieh den Stecker raus, das Wasser kocht

Zum Stück

Einleitung: Diese Farce beginnt eher romantisch, beherbergt jedoch tiefgründig Gesehen, denn Verlust unserer zeitgenössischen Kunst durch Gier und Profitsucht. Man kann alles verkaufen, wenn es nur neu, und einmalig ist. Ob es sich hierbei um Verschwendung eigens vorhandener Kreavitität handelt oder auch Professionalismus spielt keine Rolle. Alles Dinge können verkauft werden, wenn man dem Käufer nur die Einzigartigkeit und die Kompliziertheit. Die ganze Geschichte spielt sich an zwei Orten ab. So ist es erst Mischis schäbiges, aber gemütliches Atelier mit Werken von Rembrandt und anderen Künstlern. Später wechselt er seinen Wohnsitz aufgrund eines bezahlten Studiums nach Verviers, wo er gemeinsam mit anderen jungen Künstlern für Schinkel arbeitet. Das Stück spielt heute, da hier die bekannten Künstler arbeiten. Aber in der Form der Beschreibung glaube ich hier ebenfalls Kubisten, zu entdecken. Die Hauptakteure sind wie schon erwähnt Michael, genannt Mischi. Dieser wohnt mit seiner Freundin und einzigem Modell Elena zusammen in Crommisch. Michael M. Meyer ist eher unbekannt, talentiert und hält sich mit der Gestaltung von Firmenschildern über Wasser. Seine Freundin ist stets für ihn da, auch spendet sie ihm Trost bei Misserfolgen.

Helmut M. Reutler, ein sehr bekannter Kunstkritiker weist M.Meyer stets ab, besucht ihn irgendwann dennoch und wird zum Entdecker des Werkes "Zieh den Stecker raus, Das Wasser kocht". Oskar Welle, ein Reporter, stets schlecht ausgerüstet, führt in Akt 1 und 3 ein Interview. Mon Cheri, Olga, und Lilou sind Künstler, eingestellt und gefördert von Schinkel, die Mischi in Verviers kennenlernt und mit ihnen gemeinsam arbeitet. Philippe Schinkel ist ein Kunstbanause, der nur etwas vom Verkauf versteht. Sogar Rembrandt ist ihm fremd. Er verkauft die Objekte zu sagenhaften Wucherpreisen als Bestwerke, letzte Werke und einzigartige Kunstwerke. Einige unerfahrene Kunden, wie die Vandenkasteele’s kaufen diese Werke, um modern und trendy zu sein, obgleich ihnen die Bedeutung der Werke völlig fremd ist und nur schöngeredet wird.

Die Besetzung


Spiel: Marzel Maraite, Jessica Richter, Guido Lambertz, André Arens, Mario Paquet, Edith Cohnen, Nicole Adams, Reini Hilgers, Gerlinde Kringels, Reini Hilgers, Britta Plattes
Maske : Ingrid Pauels, Gabriele Kringels
Kartenreservierung : Sylvia Schwall
Bühne / Technik : Close Marc, Heinz Fank, André Hennen, Edgar Schwall
Regie: Edgar Schwall

Bildergalerie


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